Reckless RP Logo
Reckless RP

Unsere Geschichte

Gegründet von Jako 8, Elisha West, El Coss & Alejandro Lopez.
Wir kamen Anfang 2024 auf die Idee unseren eigenen RP Server zu gründen.
Wir sind der Meinung der Support sollte nicht überheblich und immer auf Augenhöhe der Spieler sein und mit ihnen sehr menschlich Kommunizieren. Wir hatten schon immer Up und Downs innerhalb der 2 Jahre, aber haben es immer geschafft wieder zu kommen. Genauso kommen Spieler immer wieder zu uns zurück.

Durch eine aktive Community, Admins & Events macht das RP mit den Leuten einfach Spaß. Wir freuen uns dich in unserer Community willkommen zu heißen!

Unser Reckless RP - Team

Elisha West

Leitung

Jako 8

Leitung

Alejandro Lopez

Developer

El Coss

Support - Team: EVENT

Uwe Urban

Support - Team: EVENT

Lea West

Support - Team: HÄNDLER

Nala Bach

Support - Team: EVENT

James Young

Support

Beta

Support - Team: HÄNDLER

Psi

Support - Team: EVENT

George Harper

Support - Team: HÄNDLER

Roxana Harper

Support - Team: HÄNDLER

Die Geschichte von Reckles RP

Reckless RP - Lore anhören
0:00
0:00

Das Erste, was du spürst, ist die unbarmherzige Kälte, die sich wie eisige Finger durch deinen Körper zieht. Sie ist nicht einfach unangenehm – sie erdrückt dich, als wäre dein gesamter Körper in Eis gehüllt. Dein Kopf pocht, ein stechender Schmerz breitet sich aus. Besonders der Hinterkopf brennt, als ob er in Flammen stünde. Was ist passiert? Dein Verstand ist ein Nebel, undurchdringlich und trüb. Du versuchst dich zu erinnern, doch alles verschwimmt wie Tinte, die sich in Wasser auflöst. Panik steigt in dir auf. Deine Lider sind schwer wie Blei, deine Glieder steif, als wären sie aus Beton. Du bist gefangen, unfähig, dich zu rühren, deine Fesseln so straff, dass jede Bewegung unmöglich scheint.

Dann – ein schrilles Piepen durchbricht die Stille. Mehrere unaufhörliche Töne, ein rhythmisches Beep in der Nähe. Schritte. Jemand kommt! Dein Herz schlägt schneller. Du willst schreien, rufen, doch kein Laut entweicht deiner Kehle.

„Wieder einige, die es nicht überlebt haben. Sehr schade. Vielleicht hätten sie uns eine gute Show geboten.“ Die Stimme klingt kalt, emotionslos. „Nun gut, dann bieten sie uns auf andere Weise eine Show. Isabella, holen Sie diese Hüllen ab.“

„Ja, Sir.“ Eine Frauenstimme antwortet.

Ein Schauer überzieht deinen Körper. „Hüllen“? Wer sind sie? Und was ist mit dir? Die Schritte kommen näher. Dein Herz hämmert in deiner Brust, als ob es gegen deine Rippen schlägt.

„Was ist mit ihm?“ fragt die Stimme des Arztes, jetzt nah. „Sein Herzschlag ist erhöht, seine Atmung unregelmäßig... Hm... Meinen Sie, er wird die Nacht überstehen, Isabella?“

„Vielleicht sollten wir ihm etwas zur Beruhigung geben, Sir, und dann morgen früh noch einmal nach ihm sehen.“ schlägt Isabella vor.

„Machen Sie das! Ich werde jetzt in den Feierabend gehen. Wenn etwas passiert – Sie wissen, wie Sie mich erreichen.“ Die Schritte des Mannes entfernen sich.

„Jawohl, Sir!“

Wenig später spürst du einen stich im Arm. Eine Spritze? Kälte Kriecht deinen Arm hinauf, breitet sich in Taubheit aus. Das Gefühl kriecht näher, in deine Brust zu deinem Herz. Dein Bewusstsein beginnt zu schwinden, Dunkelheit zieht dich hinab...

-----------------------------------------Du weißt nicht wie viel Zeit vergangen ist ------------------------------------------

Die Zeit verliert jede Bedeutung.

Langsam, allmählich, tauchst du aus der Dunkelheit auf, Geräusche um dich herum durchdringen das Nichts. Deine Augenlider fühlen sich schwer an, fast wie aus Beton. Das Licht, das in den Raum strahlt, ist grell und blendend. Du kneifst die Augen zusammen, blinzelst mehrmals, bis deine Umgebung langsam wieder Formen annimmt.

Menschen. Um dich herum sitzen andere, ebenfalls an metallene Stühle gefesselt. Alle tragen orangefarbene Overalls – du auch. Deine Atmung beschleunigt sich. Neben dir sitzt ein alter Mann mit grauem, wirrem Haar, dessen Gesicht von tiefen Falten zerfurcht ist. Er murmelt immer wieder dasselbe, als ob er sich nicht mehr beruhigen kann.

„Nicht schon wieder. Nein, nein, nein. Ich kann das nicht noch einmal überleben! Warum? Warum ich? Lasst mich einfach gehen!“

Seine Stimme zittert, seine Augen sind weit aufgerissen, panisch. Du schluckst schwer und räusperst dich. „Was... was kannst du nicht noch einmal überleben? Wo sind wir hier?“

Der Mann dreht sich langsam zu dir, ein Blick aus einem trüben Auge, als ob er schon zu viel gesehen hätte. „Wir werden alle sterben. Alle...!“

Eine Träne rollt ihm über die Wange. Er zerrt verzweifelt an seinen Fesseln, bevor er erschöpft zusammenbricht. „Mein Name ist Paul. Hörst du? Paul. Ich will nicht sterben. Nicht schon wieder. Ich will nicht in Vergessenheit geraten.“

Seine Stimme wird schwächer, fast zu einem Flüstern, doch dann reißt er plötzlich den Kopf hoch. „Bitte! Versprich mir, dass du meiner Familie sagst, dass ich alles versucht habe! Ich bin Paul! Ja, genau! Paul! Ich habe die erste Staffel überlebt! Den großen Krieg in Samobor! Paul...!“

Mit einem Ruck erhebt sich seine Stimme, wird zu einem verzweifelten Schrei. „Paul! Hört ihr mich? Ihr könnt mich nicht brechen! Ich werde es wieder schaffen!“

Plötzlich hörst du schnelle Schritte. Eine dunkle Gestalt tritt aus dem Schatten – ein Mann in einer Gasmaske, schwarz gekleidet. Ohne zu zögern schlägt er mit einem Schlagstock zu und trifft Paul hart an der Schläfe. Ein dumpfer Klang, dann sackt der alte Mann bewusstlos zusammen.

„Ruhe! Verstanden?“ Die Stimme des Maskierten ist tief und bedrohlich. Er fixiert dich mit seinen leeren Augenlöchern. Du nickst mechanisch. Zufrieden zieht er sich zurück.

Langsam beginnen auch die anderen um dich herum, sich zu regen. Flüsternde Stimmen füllen den Raum, ein leises, chaotisches Murmeln. Dann öffnet sich eine weitere Tür, und ein Team aus Ärzten tritt ein. Sie gehen von Person zu Person, untersuchen grob, verabreichen Spritzen. Einer nach dem anderen sinkt der Kopf nach vorn.

Deine Muskeln spannen sich an. Als die Ärzte bei dir ankommen, versuchst du, dich zu wehren – doch deine Fesseln halten dich fest. Zwei der Männer packen dich, während der Dritte mit konzentrierter Miene etwas an deinem Hinterkopf inspiziert.

„Interessant...“ murmelt er, bevor die Nadel in deine Haut sticht. Dein Blick verschwimmt, deine Kräfte schwinden. Das Letzte, was du hörst, ist das spöttische Gelächter der Männer.

„Der alte Knacker wird es diesmal nicht mal bis zum Start der Show schaffen.“

Dein Verstand taumelt in die Dunkelheit. „Moment mal... Show? Welche verdammte... Show...?“

Auftakt zu Season 4: „Reset Protocol“

Du erwachst nicht durch ein Geräusch, sondern durch ein Gefühl – ein seltsames Ziehen tief in deinem Kopf, als würde jemand in deinen Gedanken wühlen. Ein dumpfer Nachhall pocht gegen deinen Schädel, rhythmisch, fremd. Für einen Moment glaubst du, wieder auf dem metallenen Stuhl zu sitzen, wieder gefesselt, wieder ausgeliefert. Doch diesmal ist alles anders.

Du liegst auf einem kalten Boden. Beton. Rau, staubig. Über dir flackert ein einzelnes Neonlicht wie ein sterbender Stern. Dein Atem bildet kleine Wolken, so kalt ist die Luft. Du richtest dich langsam auf, jeder Muskel fühlt sich an wie neu zusammengesetzt. Um dich herum liegen weitere Menschen – manche bewusstlos, andere stöhnen leise. Sie tragen Overalls, genau wie du. Sie haben euch wieder irgendwo hingebracht.

Wieder.

Deine Hand greift instinktiv an deinen Hinterkopf. Da ist etwas. Eine kleine Erhebung unter der Haut, wie eine Kapsel, die vorher nicht da war. Eine Erinnerung blitzt auf – Ärzte, Spritzen, der stechende Schmerz. Pauls panische Stimme. Der Schlagstock. Dunkelheit.

Ein Geräusch lässt dich auffahren. Ein leises Summen, das in den Betonboden vibriert. Dann eine verzerrte Lautsprecherstimme, emotionslos, mechanisch, und doch irgendwie… zufrieden.

„TEC 1 begrüßt die Kandidaten der neuen Saison.“

Die Worte hallen von den Wänden wider. Einige der anderen wachen auf, verwirrt, verschreckt. Eine Frau neben dir beginnt laut zu hyperventilieren.

„Aufgrund der Vorfälle der letzten Staffel wurden verschiedene Protokolle angepasst. Ihre… Leistungsfähigkeit… wird fortlaufend überwacht und optimiert.“

Das Licht über dir flackert, und an der Wand materialisieren sich Projektionen – Bilder der vergangenen Shows, verzerrt, brutal, wie Trophäen. Gesichter von Menschen, die du nicht kennst. Gesichter von Menschen, die es nicht geschafft haben. Und eines davon erkennst du: Paul. Wach, lebendig, kämpfend. Und dann: ein Standbild. Sein letzter Moment.

Ein Kribbeln läuft dir den Rücken hinunter.

„Der Countdown läuft!“

Plötzlich ertönt ein tiefes metallisches Krachen. Tore öffnen sich irgendwo in der Ferne – mehrere gleichzeitig. Kalter Wind strömt herein, der nach Rauch, Rost und etwas Schwererem riecht… Blut? Die anderen schrecken auf, blicken sich hektisch um.

Ein Mann stolpert an dir vorbei, taumelnd, panisch. „Sie haben alles gelöscht“, stammelt er. „Alles aus meinem Kopf. Namen. Orte. Nur… nur Fetzen. Was wollen die? Was tun sie uns an?“

Du willst etwas sagen, doch in deinem Schädel brennt plötzlich ein scharfer Impuls auf. Deine Knie geben fast nach. Ein gleißendes Bild flackert in deinem Verstand auf – ein kurzer, fremdgesteuerter Gedanke, zu schnell, um ihn zu erfassen.

TEC 1 beobachtet.

TEC 1 kontrolliert.

TEC1 kann dich jederzeit ausschalten.

Die Stimme kehrt zurück, nun deutlich näher – als würde sie direkt in deinem Kopf sprechen:

„Willkommen im Reset-Protokoll. Willkommen zur vierten Staffel. Machen Sie eine gute Show draus.“

Dann verlierst du erneut das Bewusstsein. Du weißt nicht wie lange aber als du aufwachst, bist du allein! Ganz allein! Und alles beginnt von vorn.